2026 Camargue / Frankreich

Im März 2026 besuchten wir für zehn Tage die Camargue im Süden Frankreichs. Es war schon lange unser Wunsch, diese Region mit ihren zahlreichen Wasserflächen zu bereisen. Im Mittelpunkt stand natürlich die Tierfotografie. Unsere Schwerpunkte waren die berühmten weißen Pferde der Camargue und die Vogelfotografie. Die Camargue ist die einzige Region Europas mit einem Brutgebiet für Flamingos. Im März war die Balzzeit dieser schönen Vögel. Wir konnten den Hochzeitstanz der männlichen Flamingos beobachten und auch zwei Paarungen fotografieren. Im ornithologischen Park „Pont de Gau” kann man Flamingos aus nächster Nähe beobachten. Es gibt aber auch zahlreiche weitere Wasservögel wie Säbelschnäbler und Stelzenläufer zu sehen.

Auch unsere Besuche in Arles, Saintes-Maries-de-la-Mer und Le Grau-du-Roi haben wir mit unseren Kameras dokumentiert.

Freunde der Landschaftsfotografie kommen dieses Mal leider nicht auf ihre Kosten. Die Camargue bietet einfach zu wenige fotogene Spots. 

Mit dabei waren unsere beiden Canon R5 und die zwei Canon R8, dazu die Teleobjektive Canon 200–800 mm und Canon 100–500 mm plus 1,4-fach-Konverter. Zusätzlich hatten wir noch zweimal das 24–70 mm (einmal von Canon und einmal von Tamron) dabei. Außerdem hatten wir das Canon 135 mm und das Canon 70–200 mm dabei. Das zeigt deutlich, dass es bei der Reise hauptsächlich um Tierfotografie ging.

 

13.04.2026

Wir haben jetzt nach gut einer Woche schon viele Bilder bearbeitet. Ich werde jetzt nach und nach die Galerien einrichten und bestücken. Bis alles soweit fertig ist, wird es einige Tage dauern. Wiederkehrende Beucher unserer Homepage kennen das Spielchen.

 

 

Die weißen Pferde der Camargue

Wer uns kennt, weiß natürlich, dass wir ein großes Herz für Pferde aller Art haben. Deshalb beginne ich in den Galerien auch mit den eleganten Huftieren. Bei der Erkundung der Region entdeckten wir einige schöne Spots. Ein Sumpfgebiet, in dem die Pferde teilweise im flachen Wasser standen, gefiel uns so gut, dass wir gleich dreimal zum Sonnenaufgang dorthin fuhren. Dort entdeckten wir ein Werbeschild, auf dem stand, dass diese Pferde auch für Fotoshootings gebucht werden können. Wir fragten nach dem Preis für ein solches Shooting in diesem Sumpfgebiet. Der Preis lag bei 500 Euro, was uns zu zweit zu teuer erschien. Außerdem mögen wir es nicht, wenn Tiere für Fotos durch die Gegend getrieben werden. Wir bevorzugten es, die Pferde in ihrem natürlichen Verhalten zu fotografieren. Das ist natürlich nicht so spektakulär, aber ein paar sehenswerte Bilder haben wir durchaus auf den Chip gebracht. Die Camargue eignet sich auch für Reitertouren. So konnten wir mehrere Reitergruppen ablichten, die im Abendlicht durch die Sumpflandschaften ritten.

 

Ich werde diese Galerie ebenfalls in unseren Ordner „Haustiere” hochladen!

 

Flamingos

Die Flamingos waren während der Reise allgegenwärtig, weshalb ich ihnen gleich eine ganze Galerie gewidmet habe. Besonders im ornithologischen Park „Pont de Gau” hat man beste Gelegenheiten, sie in jeder Lebenslage zu fotografieren. Dieser Park entstand aus der Liebe zur Natur eines Einheimischen vor drei Generationen. Er gestaltete einen Teil des heutigen Gesamtgebietes so, dass sich Wasservögel aller Art, insbesondere natürlich Flamingos, sehr wohlfühlten. Das ist bis heute der größte Besuchermagnet. Nach anfänglichen Erfolgen kaufte die Familie immer mehr Land, um noch mehr Vögeln einen möglichst natürlichen Lebensraum zu bieten. Es wurden jedoch auch einige Uferzonen mit Holzpfählen befestigt, Bänke aufgestellt und ein kleines Café eingerichtet. Für Vogelbegeisterte wurden außerdem einige Beobachtungshütten eingerichtet, von denen aus sich die Wasservögel sehr gut beobachten lassen, ohne sie zu stören. Alle Vögel sind absolut frei. So kann es vorkommen, dass abends die meisten Flamingos ausgeflogen sind. 

Genauso stellen wir uns Einrichtungen vor, in denen jedermann Tiere beobachten kann. So könnten Zoos in Zukunft aussehen, in denen Tiere nicht eingesperrt werden müssen und Vögel nicht entfliegen können, weil ihnen die Flugfedern gestutzt wurden. Wir sind jedenfalls von diesem Park begeistert, in dem es viel natürlichen Lebensraum gibt und in dem man Vögel in ihrem natürlichen Verhalten erleben kann.

Für 8 Euro Eintrittsgeld bekommt man eine Menge geboten. Der ständig gut gefüllte Parkplatz zeugt davon, wie gut diese Einrichtung von den Menschen angenommen wird – auch in der Vorsaison, in der wir die Camargue besuchten.

 

Natürlich haben wir während der Reise neben den Flamingos auch eine ganze Reihe anderer Vögel gesehen und fotografiert. Zu unserem Erstaunen handelte es sich dabei fast ausschließlich um Wasservögel. Da hätten wir vielleicht auch mal den einen oder anderen Singvogel erwartet. Ja, in der Nähe unseres in einer Idylle liegenden Quartiers konnten wir regelmäßig Grünfinken, Meisen und Stare hören. Aber eine gute Aufnahme blieb uns verwehrt.

Ich habe mich entschieden, den Vogelarten eine eigene Bildergalerie einzurichten, die wir am meisten fotografieren konnten. Den Rest könnt ihr dann zum Schluss in einer Sammelgalerie finden.

 

Stelzenläufer

Säbelschäbler

Brauner Sichler

Europäischer Löffler

Kuhreiher

Seidenreiher

Gesammelte Werke

In dieser Galerie findet ihr Bilder von: Rotschenkel, Bekassine, Alpenstrandläufer, Raubseeschwalbe, Goldregenpfeiffer, Brandgans, Kranich, Silberreiher

URBAN

Arles mit Luma-Museum

Ein milder Frühlingsmorgen begrüßte uns in Cabane de Cambon, als Doris und ich zu unserem Tagesausflug nach Arles aufbrachen, das eine halbe Fahrstunde von unserem Quartier lag. 

Unser erstes Ziel war das beeindruckende LUMA Arles. Schon von weitem zog uns die außergewöhnliche Architektur in ihren Bann. Besonders fasziniert hat uns das markante, runde Treppenhaus, das sich wie eine skulpturale Spirale durch das Gebäude windet. Es war ein Erlebnis, nicht nur die Ausstellungen zu erkunden, sondern auch die Architektur selbst zu „durchwandern“ – ein Spiel aus Licht, Formen und Perspektiven, das uns beide nachhaltig beeindruckt hat.

Nach diesem inspirierenden Auftakt zog es uns in die Altstadt von Arles. Die engen, verwinkelten Gassen, gesäumt von historischen Fassaden, versprühten einen ganz eigenen Charme. Wir ließen uns treiben, entdeckten kleine Plätze, blühende Fensterbänke und versteckte Winkel – alles in warmes Frühlingslicht getaucht. Die Atmosphäre war lebendig und zugleich entspannt, genau das, was man sich von einem Tag in der Provence erträumt.

Zum Abschluss unseres Ausflugs gönnten wir uns eine Pause in einem typischen französischen Café. Bei einem aromatischen Kaffee beobachteten wir das Treiben auf der Straße, ließen die Eindrücke des Tages Revue passieren und genossen einfach den Moment.

Am späten Nachmittag machten wir uns schließlich auf den Rückweg nach Cabane de Cambon – erfüllt von neuen Eindrücken, inspiriert von Kunst und Architektur und bereichert durch die zeitlose Schönheit von Arles. Ein rundum gelungener Tag, den wir sicher noch lange in Erinnerung behalten werden.

 

Le Grau du Roi

Da wir an diesem Morgen einen Spot in der Nähe der kleinen Hafenstadt Le Grau du Roi besucht hatten, bot sich ein kleiner Spaziergang durch den beschaulichen Ort an.

Vor über 40 Jahren hatten ein paar Freunde und ich einen legendären Campingurlaub am „Plage de l'Espiguette” verbracht, der zu Le Grau du Roi gehört. Das Städtchen hatten wir damals auch mehrmals besucht. Ich war schon vorher ein wenig neugierig. Aber ich muss gestehen, dass ich kaum noch etwas wiedererkannt habe. Höchstens die grundsätzliche Struktur mit dem Hafen, mehr aber nicht. Kein Wunder – 46 Jahre sind eine lange Zeit. Da hat sich wohl einiges verändert. Trotzdem war es nett, ein wenig durch die Straßen und am Hafen entlangzuschlendern. Wir gönnten uns ein großes Eis und kauften in einer Patisserie köstliches Naschwerk, das wir in unserem Quartier verspeisten. Nach zwei Stunden hatten wir dann auch genug von der Stadtbesichtigung.

Da wir Le Grau du Roi zur Mittagszeit besuchten, haben die Bilder eher einen dokumentarischen Wert. Aber vielleicht vermitteln die Bilder doch den Eindruck, dass es sich um ein gemütliches Städtchen handelt ... zumindest in der Vorsaison. Im Sommer ist dort mit Sicherheit mehr los! Wer uns kennt weiß, dass uns das gerade recht ist. Menschenmassen und Touristenströme sind gar nicht unser Ding.

 

Saintes Maries de la Mer

Unser Quartier lag etwa sechs Kilometer von Saintes-Maries-de-la-Mer entfernt. Da hätte man meinen können, dass wir den kleinen Küstenort häufiger besucht hätten. Für ein Fotoshooting haben wir uns jedoch nur einen Nachmittag Zeit genommen. Dieser Tag war von den zehn Tagen auch noch der mit dem schlechtesten Wetter. Der Himmel war überwiegend grau und es wehte orkanartiger Wind. Daher war das eher ein „Notprogramm” für uns. Außerdem fanden wir den Ort nicht besonders fotogen. Ihr werdet euch vielleicht wundern, warum in diesem Blog keine Bilder vom Meer zu sehen sind. Vor dem Strand von Saintes Maries wurden riesige T-förmige Wellenbrecher aufgeschüttet, die meiner Meinung nach so dermaßen hässlich sind, dass man keine Lust verspürt, dort Fotos zu machen. Dementsprechend sind die Bilder ausgefallen. Der Vollständigkeit halber zeigen wir euch aber auch noch die Bilder von Saintes-Maries-de-la-Mer!

 

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© Michael Voß

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