Im Sommer 2008 hatten wir uns für Island entschieden. Nach Studieren der Reisekataloge fiel die Wahl auf eine Reise von "Hauser", da die terminlich einfach am besten passte.

Kernstück war eine 6-tägige Trecking-Tour im westlichen Hochland. Kein Auto, kein Strom, kein Handy, nur jede Menge Natur, ein paar primitive Hütten, die eigentlich für den Schafabtrieb gebaut worden waren und natürlich unsere sehr nette Wandergruppe. Und ich muß sagen: auch wenn die Landschaft da nicht so spektakulär ist wie in anderen isländischen Gebieten, die Ruhe und die Abgeschiedenheit waren einfach nur genial.

Tagsüber wandern, abends vom Reiseleiter einfach und schmackhaft bekocht werden, dann noch gemütlich zusammen sitzen, um schließlich todmüde in den Schlafsack zu kriechen, das hatte schon seinen Reiz. Die Gruppe verstand sich so gut, daß oft vor Lachen die Wände wackelten. An der Harmonie hatte unser isländischer Reiseleiter "Jon" großen Anteil, weil er mit seiner ruhigen und bestimmten Art die Gruppe zu jeder Zeit sehr gut führte.

Als uns schließlich der Bus wieder abholte, war es schon ein etwas wehmütiger Abschied vom Hochland, obwohl wir noch ein paar wunderschöne Tage im Westen von Island mit warmer Dusche... vor uns hatten. Die ganze Reise war insgesamt eine runde und abwechslungsreiche Sache, sehr gut durchorganisiert und wird uns in bester Erinnerung bleiben.

Doris und ich freuen uns besonders darüber, daß wir noch Kontakt zu einigen Reiseteilnehmern und auch auch zu Reiseleiter Jon haben und freuen uns schon auf ein nächstes Treffen.

Fotografiert habe ich mit der Canon 300D, dem Tokina 12-24 und dem Canon 70-300er,

Doris hatte die Canon 400D und ein Tamron 70-200er Okjektiv.

Zwei Jahre später verbrachten wir noch einmal unseren Urlaub in Island. Dabei "klapperten" wir eher die touristischen Ziele ab. Beide Reisen waren wirklich sehr schön, aber auch sehr unterschiedlich. Der 2008er gewann erst nach 2010 so richtig seinen hohen Stellenwert!!!