Es war schon lange her, daß wir mal im TV einen Reisebericht über die Lofoten gesehen hatten. Der hatte uns so fasziniert, daß wir beschlossen diese Inselwelt, die zu Norwegen gehört und in etwa auf der Höhe von Narvik liegt, zu bereisen. Wir buchten einen Wanderurlaub bei "Elch Adventure", ohne irgendwelche Kenntnisse über den Reiseanbieter zu haben. Der bot eine 14tägige Reise in einfachen Fischerhütten bei Selbstverpflegung in Kleingruppe bis 8 Personen an. Das Konzept ging voll auf. Arvid unser Reiseleiter hatte jede Menge Kochgeschirr und gute Tipps für das gemeinsame abendliche Kochen parat. 

Er war nebenbei Busfahrer und natürlich Wanderführer und ging auf jeden Wunsch, speziell der Fotografen ein.

Die Gruppe war absolut spitze und gerade das gemeinsame Kochen war für die soziale Komponente sehr hilfreich.

Der Flieger landete in Bodö, wo eine Übernachtung hatten. Unsere Hütten standen direkt neben dem Saltstraumen, dem größten Gezeitenstrom der Welt.

Am nächsten Tag ging es mit der Fähre auf die Lofoten. Da hatten wir 2 verschiedene Quartiere (Reine und Unstad), von denen aus wir verschiedene Wanderungen unternahmen.

Zum Ende der Reise ging es noch 3 Tage auf die Vesteralen, deren Höhepunkt eine Walsafari war. Wir sahen an jenem Tage bis zu 12 Pottwale. Das war sehr ungewöhnlich, weil zu dieser Jahreszeit nur die männlichen Tiere im Nordmeer sind und diese doch eher Einzelgänger sind. Für diejenigen, die bei diesem Ausflug nicht seekrank wurden, war es ein ganz tolles Erlebnis, diese größten Raubtiere der Erde in ihrem Element zu erleben.

Leider muß man bei unseren Bildern dieser Reise trotz Nachbearbeitung doch erhebliche Abstriche machen. Ich war mit einer Canon A-85 Knipse unterwegs, während Doris doch immerhin schon mit der 300D incl. Standartobjektiv und dem 70-300 Tele bestückt war.

Wir zeigen diese Aufnahmen hauptsächlich wegen der spektakulären  Landschaften.

Eine Bemerkung noch zum Wetter: Arvid hatte vorher 2 Gruppen durch sehr, sehr durchwachsenes Wetter geführt. Mit unserem Ankommen änderte sich das schlagartig, denn die nächsten 10 Tage sollte nur die Sonne scheinen. Erst auf den Vesteraalen mußten wir wieder einige Regenschauer in Kauf nehmen.